Burundi.

 

Ein Land, welches zu den drei am wenigsten entwickelten und ärmsten Ländern der Welt zählt - 84 % der Bevölkerung lebt in Armut und 35 % aller Kinder sind unterernährt.

 

Ein Land, in dem nach zwölf Jahren Bürgerkrieg (Ende erst im Jahr 2009) endlich wieder Frieden herrscht, aber noch zahlreiche soziale Probleme zu bewältigen sind.

 

Ein Land, in dem der Bürgerkrieg fast 200.000 Menschenleben forderte - Zehntausende von Kindern waren einem extem hohen Ausmaß an Gewalt ausgesetzt.

 

Ein Land, in dem nur 46 % der Einwohner Zugang zu ordentlichen sanitären Anlagen haben.

 

Ein Land, in dem wiederholte Dürren und andere Naturkatastrophen immer wieder zu Nahrungsmittelknappheit führen.

 

Ein Land, in dem 610.000 Waisenkinder leben - ca. 25 % der Kinder zwischen fünf und 14 Jahren verrichten Kinderarbeit.

 

Das Heimatland unseres Patenkindes.

 

Mit nur einem Euro sichert ihr für einen Tag

 

  • die ausreichende Ernährung
  • die angemessene Kleidung
  • eine Schul- sowie Ausbildung
  • die medizinische Versorgung

unseres Patenkindes.

 

Fördert die Entwicklung unseres Patenkindes und macht zwei Menschen glücklich: Euch selbst und unser Patenkind!

 

Ein Patenkind kostet 1 € pro Tag, 31 € im Monat und 372 € im Jahr.


Warum ausgerechnet unser Patenkind unterstützen?

 

Falls ihr schon immer selbst ein Patenkind mitversorgen wolltet, dies aber aus finanziellen Gründen nicht möglich war, habt ihr bei uns die Gelegenheit, so viel zu geben, wie ihr könnt - es ist kein Patenkind einer Privatperson, es ist ein Patenkind, welches die Gemeinschaft trägt. Werdet auch ihr Teil dieser Gemeinschaft.

 

Bitte beachtet:

 

  • Datenschutz steht bei uns an erster Stelle. Aus diesem Grund können wir keine persönlichen Daten über unser Patenkind in der Öffentlichkeit preisgeben. Bitte habt hierfür Verständnis.
  • Wenn auch ihr das Patenkind finanziell mit unterstützen wollt, dürft ihr gerne unser Spendenkonto nutzen. Als Verwendungszweck bitte "Patenkind" angeben, damit wir eure Spende zuordnen können.


 

Unser Patenkind und die IHADG freuen sich auf eure Unterstützung!


Informationen zum SOS-Kinderdorf Bujumbura

SOS-Kinderdorf hilft seit 1985 gefährdeten Kindern in der Landeshauptstadt Bujumbura - es wurde als zweites Kinderdorf in Burundi eröffnet.

 

Aufgrund der extrem hohen Zahl von Kindern, die in der Region Opfer der ethnischen Konflikte geworden waren und unter Armut litten, begann SOS in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden die Unterstützung vor Ort.

 

Seit dem Jahr 2004 wurden ihre Bemühungen weiter ausgebaut und ein SOS-Familienstärkungsprogramm für gefährdete Familien ins Leben gerufen.

Der lokalen Bevölkerung wird in der Not geholfen, Kindern wird der Zugang zu Nahrung, Bildung und medizinischer Versorgung sichergestellt und Familien werden bei der Einkommensförderung und dem Ausbau elterlicher Kompetenzen unterstützt.

Sowohl Kinder als auch erwachsene Betreuungspersonen erhalten Beratungen und psychologischen Beistand.

Eine besondere Unterstützung erhalten Familien, die an HIV/AIDS erkrankt sind. 

 

Das SOS-medizinische Zentrum versorgt jedes Jahr etwa 22.000 Patienten und bietet der lokalen Bevölkerung eine medizinische Grundversorgung. Das Zentrum führt Routineuntersuchungen, Operationen, Behandlungen und Präventionsmaßnahmen durch. Alle Angebote stehen der Gemeinde offen und richten sich an notleidende Menschen, die sich sonst keine Behandlung leisten können.

 

Bis zu 130 Kinder aus der Region, die nicht länger bei ihren Eltern leben können, finden in 13 SOS-Familien ein liebevolles Zuhause. Hier werden sie gemeinsam mit ihren Geschwistern von SOS-Müttern fürsorglich betreut.

 

Etwa 150 Kinder aus den SOS-Familien und der Nachbarschaft besuchen zusammen den SOS-Kindergarten und sind daher bereits in jungen Jahren gut in die Umgebung integriert.

In den SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen von Bujumbura werden über 1000 Schüler in der Primär- und Sekundarstufe unterrichtet. 

Hierdurch wird ein wichtiger Beitrag zum Bildungsangebot der Region geleistet.

 

Junge Menschen, die ihren SOS-Familien entwachsen und eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren möchten, können in die betreuten Wohngemeinschaften des SOS-Jugendprogramms ziehen und sich mit der Unterstützung qualifizierter Fachkräfte auf ein Leben in Selbständigkeit vorbereiten.


Informationen SOS-Kinderdorf in Burundi

Aufgrund der sozioökonomischen Lage vieler Kinder und ihrer Familien in den 70er Jahren war in Burundi schnelle und effektive Hilfe gefordert. 

Im Jahr 1979 wurde das erste SOS-Kinderdorf im Land gebaut.

 

Da es in Burundi keine Schulpflicht gab, traf SOS-Kinderdorf die Entscheidung, für die Zukunft der Kinder des Landes angemessene Bildungseinrichtungen zu bauen.

 

Derzeit unterstützt SOS-Kinderdorf Kinder in Burundi an fünf verschiedenen Standorten durch Kindertagesstätten, Schulen, Berufsbildungszentren, und medizinischen Zentren. 

Die Organisation setzt sich für die Stärkung von Familien ein, um vom Verlust der elterlichen Fürsorge bedrohten Kindern das Aufwachsen in ihrer eigenen Familie zu ermöglichen.

Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nicht länger bei ihren Familien bleiben können, finden liebevolle Aufnahme in einer familiennahen Umgebung, der SOS-Kinderdorf-Familie.


Information zum Download

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Landkarte - SOS-Kinderdörfer in Burundi.
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„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

                                                                                        - Martin Luther King -