Pfandbox-Leerungen & Spendenverwendung:

Datum:

 

Stand Ende 2016:

 

10. Februar 2017

Betrag:

 

1342,81 €

 

102,17 €

Spendenziel:

 

Freundeskreis Asyl (Bündnis für Familien und Senioren Knetzgau)

 

Spendensumme:

 

1444,98 €

 

 

Durchgeführte Projekte inkl. der entstandenen Kosten:

 

17. Dezember 2015: Übergabe von fünf Werkzeugkoffern an anerkannte Flüchtlinge, um den Einzug in eine eigene Wohnung ganz nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" zu erleichtern.

Kostenpunkt: 247,50 €

 

26. Februar 2016: Vortrag zum Thema "Flüchtlinge bei uns - Ursachen und Hintergründe" mit anschließendem arabischen Buffett, welches von den Flüchtlingen vor Ort zubereitet wurde. Diese waren ebenfalls anwesend und teilten ihre Erfahrungen mit dem Plenum (Pressemitteilung s. u.).

Kostenpunkt: 222,41 €

 

03. Juni 2016: Begegnungsabend mit kulturellem Programm

(Bericht s. u.).

Kostenpunkt: 179,61 €

 

21. Oktober 2016: Vortrag zum Thema "Rechte und Pflichten von Ehrenamtlichen im Asylbereich"

(Bericht s. u.)

Kostenpunkt: 150,00 €


Wir unterstützen den Freundeskreis Asyl und somit die neuen Mitbewohner Knetzgaus!
Wir unterstützen den Freundeskreis Asyl und somit die neuen Mitbewohner Knetzgaus!

Im Edeka in Knetzgau haben wir uns für das Bündnis für Familien und Senioren Knetzgau als Empfänger der Spenden entschieden, da dieses auf ehrenamtliche Mitarbeit basiert und die finanziellen Ressourcen dementsprechend begrenzt sind.

 

Gezielt möchten wir dem Freundeskreis Asyl unter die Arme greifen, damit diese wiederum die neuen Mitbewohner der Gemeinde hilfsbereit unterstützen können.

Aufgrund der Gesetzeslage, können die Flüchtlinge nur sehr eingeschränkt für sich selbst sorgen, während deren Status geprüft wird (dürfen sie in Deutschland bleiben oder nicht?). Hier greift der Freundeskreis ein und sorgt beispielsweise dafür, dass die Asylsuchenden mobil sind, um Ärzte- und Behördenbesuche unproblematisch meistern zu können. 


 

 

Unser Dank an dieser Stelle gilt Edeka-Leiter Arnold Karais, der sofort von der Aktion begeistert war.

News zur pfandbox

Vortrag klärt zum Thema Asyl im Ehrenamt auf

 

Am 21. Oktober 2016 fand ein durch das Bündnis für Familien und Senioren organisierter Vortrag zum Thema "Rechte und Pflichten von Ehrenamtlichen im Asylbereich" im Rats- und Kultursaal in Knetzgau statt. 

 

Die für die Referentin anfallenden Kosten i. H. v. 150,00 € wurden mittels der Pfandbox-Spenden finanziert, da es uns wichtig ist, dass die Ehrenamtlichen bestmöglich in ihrer Arbeit geschult sind, 

 

Einen Bericht hierzu findet ihr auf der Website des Fränkischen Tags.


Mohammed konnte nicht verstehen, dass eine Kerze als Dekoration dient. In Syrien dienen diese als Vorkehrung bei Stromausfall. Den Ausführungen lauschen von links: Dagmar Schnös (Hauspatin), Gudrun Jäger (Hauspatin), Mohammed, Amar und Fahid.
Mohammed konnte nicht verstehen, dass eine Kerze als Dekoration dient. In Syrien dienen diese als Vorkehrung bei Stromausfall. Den Ausführungen lauschen von links: Dagmar Schnös (Hauspatin), Gudrun Jäger (Hauspatin), Mohammed, Amar und Fahid.

Unterschiede verbinden bei Begegnungsabend

 

Während eine Kerze in Deutschland häufig als Dekoration auf dem Esstisch steht, dient diese Flüchtlingen in ihren Heimatländern nur dazu, bei möglichen Stromausfällen nicht im Dunkeln zu sitzen. Auch ist es in unseren Breitengraden eher untypisch, dass beim Kaffee gleich zwei Kuchenstücke auf einmal serviert werden. Für Familien aus Syrien ist dies aber Normalität, der Gast könnte sich ja nicht trauen, nach einem weiteren Stück zu fragen. Neben dem größten Unterschied – der Sprache - sind es solche Kleinigkeiten, welche Asylhelfer während ihren Hilfen bei Flüchtlingsfamilien erleben. Um die kulturellen und kulinarischen Unterschiede deutlich zu machen, lud der Freundeskreis Asyl des Bündnisses für Familien und Senioren in Knetzgau alle Interessierten zu einem „Kulturellen Begegnungsabend“ am 03. Juni 2016 in den Rats- und Kultursaal nach Knetzgau ein. 

 

Nach der Begrüßung durch den 1. Bürgermeister Stefan Paulus wurde ein syrisches Gedicht mit deutscher Übersetzung vorgetragen. Zwei anwesende Flüchtlinge erkannten das Gedicht als Lied wieder und trugen es spontan dem Publikum vor. Danach konnten alle Anwesenden die kulinarischen Unterschiede kosten. Sowohl die Asylhelfer, aber vor allem die Flüchtlinge beteiligten sich rege mit syrischen, afghanischen und ukrainischen Speisen am üppigen Buffet. Gerupfter und Kochkäse waren für viele Flüchtlinge genauso neu, wie in Weinblättern gefüllter Reis oder Halal für die anwesenden Deutschen.

 

Nach dem Essen wurde das Kulturprogramm fortgesetzt. Eine Gruppe sprach die bereits eingangs beschriebenen Unterschiede beim Essen an. Muhammad erklärte zusätzlich, dass Syrer in der Regel kaum Besteck nutzen, sondern stattdessen ein dünnes Fladenbrot zur Aufnahme der Speisen zur Hilfe nehmen. Im Anschluss informierten die Flüchtlinge und anerkannten Asylbewerber wo sie im Moment arbeiten, ob sie einen Integrationskurs besuchen und was sie gerne in Zukunft arbeiten möchten. Abgeschlossen wurde der kulturelle Rahmen mit kurdischen Tänzen, bei denen Mitmachen gerne erwünscht war. Alle Beteiligten waren der Meinung, dass ein solcher Abend unbedingt wiederholt werden müsste. Schließlich gibt es noch viele Dinge, nicht nur in kultureller und kulinarischen Hinsicht, die wir voneinander lernen können.  

 

Zur Finanzierung des Begegnungsabends trugen die Spenden der im Edeka Karais in Knetzgau installierten Pfandbox bei. Vielen Dank für die vielen Spendenbons!!! 

 

(Bericht: extern)


Mohaimen, Abdulalhalim und Achmad (von links) verwöhnten die Gäste mit selbst zubereiteten arabischen Köstlichkeiten.
Mohaimen, Abdulalhalim und Achmad (von links) verwöhnten die Gäste mit selbst zubereiteten arabischen Köstlichkeiten.

Am 26. Februar 2016 fand in Knetzgau ein Vortrag zum Thema "Flüchtlinge bei uns - Ursachen und Hintergründe" mit anschließendem arabischen Buffett, welches von den Flüchtlingen vor Ort zubereitet wurde, statt. Die Veranstaltung wurde über die Pfandbox im Edeka in Knetzgau mitfinanziert. 

 

Eine Pressemeldung zur Aktion findet ihr hier (Verlinkung zum Haßfurter Tagblatt).



„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

                                                                                        - Martin Luther King -